‘Dec.[ember] 5th 1908 / Lieber Peter/ Ich glaube das Partitur-/ Papier (gross) ist zu dir geschhickt/ worden. Das ist für den Musikmeister./ Sein kleines Papier macht die Noten/ zu klein & strengt meine Augen an./ Wenn man da hinein seat, da/ wird man ganz schwindlig [unterstrichen]./ Du kannst Herrn Scharf bei-/ liegende Veranderungen geben,/ aber nichts weiteres sagen. Der/ Mann hat keine Zeit für diese/ Arbeit. Ich lasse die anderen Stücke/ hier instrumentieren, dann braucht/ er nur Korrekturen machen./ In diesen dunkelen Tagen ist/ mir die Musik gerade recht./ Ich habe Herrn Scharf vor/ einiger Zeit geschrieben, weiss/ aber nicht ob er den Brief/ erhalten hat./ Du könntest gelegentlich mit/ Herrn Meyer sprechen wegen des/ Konzerts nächstes Jahr./ Der Oberstleutnant muss, denke/ ich mir, einverstanden sein./ Die Sachen müssen einstudiert/ werden vor [unterstrichen] ich komme, & dann/ muss ich zwei Proben [unterstrichen] haben/ in dem Saal (Turnverein)./ Natürlich bezahle ich alle/ Unkosten./ Sende mir 6 Bogen Mutterthurm-/ Papier. Ich dachte schon dass Lutz die/ Platten nicht so schnell be-/ kommt, aber es ist mir sehr/ unlieb dass das Dach nur mit/ Pape der Witterung ausgesetzt ist./ Lutz, hoffentlich, macht/ Vortschritte mit der Holzarbeit/ für den Gang./ Das Atelier wird bald im Plan/ geschickt./ Altes Möbl brauche ich keines/ mehr./ Siegfried ist jetzt Secretär also/ schreibe an ihn & nicht an/ Chisman./ Grüsse an die Leute die/ ich mag [unterstrichen] in Landsberg/ Dein/ H.v.H‘